Immobilien & Wohnen

Grundsteuer-Rechner

Mit drei Werten erhalten Sie eine nachvollziehbare Schätzung der jährlichen Grundsteuer.

Aktualisiert am 21.04.2026 Rechner, Rechenweg und Beispiele auf einer Seite

Zur Kategorie: Immobilien & Wohnen

Rechner

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Hintergrund

Hintergrund zu diesem Rechner

Was bei Immobilienrechnungen zählt

Eine Immobilienentscheidung besteht aus mehreren parallelen Rechnungen: Kaufnebenkosten, monatliche Annuität, laufende Bewirtschaftungskosten, eventuelle Mieteinnahmen und langfristige Wertentwicklung. Die einzelnen Rechner bilden jeweils einen dieser Aspekte exakt ab, damit Sie nicht versehentlich Einzelposten doppelt zählen oder vergessen. So wird aus einem groben Bauchgefühl ein zahlenbasiertes Bild.

Typische Fallstricke

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision liegen je nach Bundesland und Konstellation bei 8 bis 12 Prozent des Kaufpreises – häufig massiv unterschätzt. Bei Vermietungen müssen Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis und Verwaltungskosten realistisch eingeplant werden, sonst sieht die Mietrendite besser aus, als sie ist. Die Grundsteuer wird nach der Reform 2025 in jedem Bundesland teils unterschiedlich berechnet.

Methodik

So funktioniert die Berechnung

So wird gerechnet

Kaufnebenkostenrechner addieren die landesabhängigen Sätze von Grunderwerbsteuer und Maklerprovision sowie pauschale Notarkosten zum Kaufpreis. Finanzierungsrechner arbeiten mit Annuitätenformel und konstantem Sollzins über die Zinsbindungsdauer. Bei Mietrendite werden Bruttomieteinnahmen den Gesamtkosten gegenübergestellt und zusätzlich eine Nettokaltrendite nach Bewirtschaftungskosten ausgewiesen.

Beispiele

Typische Rechnungen

180.000 Euro Grundsteuerwert, Hebesatz 470 Prozent.

Eigentumswohnung

Grundsteuer pro Jahr: 262,26 €

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350.000 Euro Grundsteuerwert, Hebesatz 520 Prozent.

Einfamilienhaus

Grundsteuer pro Jahr: 564,20 €

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Höhere Messzahl von 0,34 ‰.

Nichtwohngrundstück

Grundsteuer pro Jahr: 585,48 €

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FAQ

Häufige Fragen

Wie wird die Grundsteuer berechnet?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz.

Wer legt den Hebesatz fest?

Die jeweilige Gemeinde. Deshalb unterscheiden sich die Werte oft deutlich von Ort zu Ort.

Gilt das Bundesmodell überall?

Nein. Einige Bundesländer setzen eigene Modelle ein.

Kann ich die Grundsteuer auf Mieter umlegen?

Bei vermieteten Immobilien in vielen Fällen ja, über die Betriebskostenabrechnung.

Wann wird die Grundsteuer fällig?

Typisch sind vier Quartalstermine im Jahr.

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Glossar

Wichtige Begriffe kurz erklärt

Grunderwerbsteuer
Einmalige Steuer beim Erwerb eines Grundstücks, Höhe je nach Bundesland.
Sollzins
Vereinbarter Zinssatz eines Kredits ohne Berücksichtigung weiterer Gebühren.
Tilgungssatz
Anfangstilgung pro Jahr in Prozent der Darlehenssumme.
Mietrendite
Verhältnis aus Jahresmiete und Investitionskosten der Immobilie.
Instandhaltungsrücklage
Rücklage für die langfristige Erhaltung des Gebäudes.
Beleihungswert
Vom Kreditinstitut als nachhaltig erzielbar angesehener Wert einer Immobilie.

Quellen und Hinweise

Regelstand und Einordnung

Formel
Grundsteuer = Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz
Hinweis
Seit 2025 gelten neue Regeln; Landesmodelle sind hier nicht enthalten.
GrEStG
Grunderwerbsteuergesetz.
https://www.gesetze-im-internet.de/grestg_1983/
BGB §§ 535 ff.
Mietrechtliche Grundlagen für Mietverhältnisse.
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/
GrStG
Grundsteuergesetz nach der Reform 2025.
https://www.gesetze-im-internet.de/grstg_1973/